Echtes Reispapier
Das feinste, dünnste und beste Reispapier ist die Original Wen-Zhou – Qualität! Es ist superdünn (0,35 mm mit 30 g/qm) und extrem strapazierfähig, zart samtig im Glanz, naturbelassen, leicht durchscheinend (nicht transparent). Es ist unentbehrlich für chinesische Tuschmalerei, Kalligraphie, japanische "sumi-e" - Mehrfarben-Technik (suiboku-ga, saiboku-ga), hitzuzen-do, aber auch für Acryl, Aquarell, Aquarellstift, Aqua-Öl,  Bister, Bleistift, Buntstift, Collagen, Fensterbilder, Mehrschicht-Bilder, Gouache, Graphit, Holzschnitt, Kaligraphie, Kohle, Kreide, Linoldruck, Lithographie, Pastell, Tempera, Tusche, Zeichnen, Zen - Malerei usw. Paravents, Wandschirme, Raumteiler, Dekorations-Elemente, Lampen /siehe unten), Fächer mit China- oder Japan-Motiven, Restauration von antiquarischen Büchern und Bildern, Modellbau, Bootsbau, Flugzeugmodelle, Schiffsmodelle – für die Anfertigung extrem dünner und leichter Bauteile mit Polyester- und Kunstharz-Beschichtung, Einbettung von Bildmotiven im Bootsrumpf usw. usw.

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Nichts hält ewig - nur Reispapier!
Echtes Reispapier ist unbegrenzt lagerfähig, denn es wird aus den Fasern der Reis- Pflanze und des Maulbeerbaums hergestellt. Das unechte Reispapier ist blendend weißes, weiches  „pith-paper“ und wird aus dem weichen Mark der schnell wachsenden Tetrapanax papyriferum hergestellt. Wang  Kai, der chinesische Maler und Autor des Lehrbuches der chinesischen Malerei (1679) beklagte, dass In dieser hellen, Markmasse die Tursche versinkt und dann nicht mehr optisch wirken kann. Reispapier ist wesentlich haltbarer und widerstandsfähiger als Leinen, Baumwolle (Bütten), Seide, Tetrapanax oder jede andere Papiersorte. In Asien wird Reisstroh verbrannt, weil es sehr lange braucht, um zu verwittern !

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Knicken - falten - zerknittern - zerknüllen - ohne Reue
Reispapier ist extrem reißfest und strapazierfähig. Reispapier kann man knicken, falten, zerknittern oder zerknüllen. Dann macht man es naß und zieht es auf einer harten Fläche glatt (Glasscheibe, Kunststoff, Küchen-Arbeitsplatte) und es nimmt wieder die alte Form an.

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Jedes Ding hat zwei Seiten - auch das Reispapier
Reispapier hat eine glatte und eine leicht rauhe Seite. Das hat auf das Malergebnis keinen wesentlichen Einfluss. Das Papier wird nicht wie das europäische Papier zwischen 2 Walzen geglättet, sondern mit feinmaschigen Sieben geschöpft. Daher zeigt eine Seite eine feine, fast glatte Siebstruktur und die andere weist eine leichte Rauhigkeit auf. Üblicherweise nimmt man aber die rauhere Seite als Malfläche, zumal es dort oft interessante natürliche Einschlüsse gibt. Probieren Sie aus, auf welcher Seite Sie den gewünschten Effekt erzielen.

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Natürliche Einschlüsse im Papier
Wie bereits erwähnt ist Reispapier ein reines Naturprodukt. So enthält es Reisfasern, Grannen oder etwas Spelz der Reispflanze, die dem Bild ebenso einen etwas natürlicheren Charakter verleihen, wie auch die feinen Bestandteile der   China-Reibetusche.

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Reispapier - ein vielseitiges Material zum Malen und Drucken
Es ist ein sehr schöner und saugfähiger Malgrund, der keiner weiteren Vorbehandlung bedarf. Sie können auf der glatten oder auf der rauhen Seite malen. Die Farbe durchdringt zumeist die gesamte (sehr dünne) Papierschicht. Daher wirkt das fertige Bild fast samtartig und „weich“.

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Linolschnitt-Drucke und hochwertige Hand-Drucke
Für den Linoldruck u.a. empfehlen wir, zusätzlich den Druck auf dem etwas dickeren und reinweißen „Palace-Museum drawing am writing paper“. Das Gleiche gilt für alle anderen Drucktechniken. Dieses Papier wird in den Restaurationswerkstätten des Palastmuseums für die Erhaltung kostbarer Handschriften, Kalligraphien und Tuschebildern und zum Abdrucken von historischen Holzschnitten verwendet. Es enthält nur einen kleinen Anteil an Reisfasern, ist aber zusätzlich mit einer hochwirksamen Imprägnierung geschützt, die das Papier sehr haltbar macht. Dadurch bleiben auch die Linoldrucke vergilbungsfrei und bestens geschützt.

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Fenster-Bilder
Um ein Fensterbild herzustellen, malt man das Bild direkt auf das Reispapier. Die einfachste Methode, ein Fensterbild anzubringen ist das Aufkleben mit Tapetenkleister direkt auf die Fensterscheibe. Das erschwert natürlich das Fensterputzen. Daher ist es sinnvoller das Bild auf eine Platte aus Glas oder Plexiglas aufzuziehen und dann mit einem Rahmen zu versehen, der mit einem Nylonfaden oder einer dünnen Kette aufgehängt wird.  

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Mehrschicht-Bilder
Reispapier ist sehr dünn (ca. 0,035 mm, weniger als halb so dick wie Kopierpapier). Daher lassen sich mit Reispapier interessante Mehrschicht-Bilder herstellen. Das spannende daran ist, dass der Hintergrund und der Vordergrund auf verschiedenen Bögen dargestellt werden. Nun kann man ausprobieren, welches Motiv auf welchem Hintergrund am Besten zur Wirkung kommt. Erst dann werden die beiden Bilder miteinander verleimt. Durch den Leim wird das Papier starr und fest.

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Paravents, Wandschirme, Raumteiler, Lampen usw.
Sie können das von Ihnen mit wasserunlöslichen China-Farben (als Tuschestangen) selbst bemalte Reispapier zum Bespannen nehmen, allerdings müssen Sie es auf ein stabiles Trägermaterial auftapezieren, es sei denn, Sie fertigen ein „Mehrschichtbild“ an. Für den Paravent wird eine Rahmen-Konstruktion aus Holz oder Bambus herstellt. Für die Füllungen nimmt man durchsichtige oder durchscheinende Platten aus Plexiglas, Makrolon u.a. dessen Oberfläche mit Schmirgelpapier leicht angerauht wird. Zum Auftapezieren nimmt man Zellulosekleber (Tapetenkleister). Wenn Sie die Platten herausnehmbar gestalten, können Sie hin und wieder die Motive wechseln und immer einen neuen optischen Eindruck schaffen, zumal wenn Sie die Elemente beweglich ausführen.

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Fächer mit China- oder Japan-Motiven
Fächer mit China- oder Japan-Motiven kann man sich mit Reispapier selbst gestalten. Die Umrisse des voll geöffneten Fächer-Rohlings, den man fertig gekauft oder aua dünnem Holz angefertigt hat zeichnet man mit dünnen Bleistiftstrichen auf das Reispapier. Hierauf wird das Motiv gemalt. Dann wird das Reispapier auf den wiederum voll geöffneten Fächer. Ein feststehender Fächer läßt sich einfacher herstellen und bespannen.
„Der Senfkorngarten“, das „Buch der chinesischen Malerei“ von 1679: gilt bis heute als das kompletteste und vollständigste Buch über die Malerei, das je geschaffen wurde und es komprimiert mit seinen unvergleichlich schönen und ausgezeichneten Malvorlagen das künstlerische Schaffen vieler Jahrhunderte. Gerne liefere ich Ihnen aus dem dem Lehrbuch der chinesischen Malerei von 1696 (Der Senfkorngarten) das Buch der runden Fächer mit Landschaften (8 Malvorlagen, DIN A4) und das Buch der Fächer-Malerei mit Landschaften mit 10 Malvorlagen, DIN A4, die Sie beide auch hier in meinem Angebot finden können.

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Herstellen eigener Tapeten
Bei der Wandgestaltung mit Wandmalereien tritt bei Anfängern oft das Problem auf, daß das eine oder andere Motiv misslingt, vielleicht nur weil man in einer ungewöhnlichen Höhe oder Haltung gezeichnet und gemalt hat oder weil der Größenbezug oder die Harmonie zu bereits fertigen Bildelementen aus einer anderen Perspektive gesehen wurde. Besonders spannend und individuell ist es daher, sich eigene Tapeten herzustellen und sich dann die besten Tapeten aussuchen. Einzelne Motive lassen sich aus dem Papier herausreißen und wie in der Mehrschichttechnik beschrieben unsichtbar aufbringen.Auf dem Reispapier oder Palastmuseumpapier kann man ganz normal auf dem Tisch Schritt für Schritt seine Tapete gestalten.

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Modellbau, Bootsbau: Flugzeugmodelle, Schiffsmodelle
Im Modellbau war es bisher üblich, GFK einzusetzen (GFK = glasfaserverstärkter Kunststoff), um die leichten Außen- und Hohlformen herzustellen. Glasfaser ergibt aber materialbedingt immer eine bestimmte Materialstärke. Das hauchdünne Reispapier (ca. 0,35 mm) wird dünn mit Gießharz oder einem anderen geeigneten Kunststoff bestrichen. Nach dem Aushärten des Kunststoffs und der Nachbearbeitung (Schleifen) hat man dann sehr dünne und superleichte Bauteile.

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Restaurirten von antiquarischen Büchern und Bildern
Reispapier ist der beste Werkstoff, um alte Bücher zu restaurieren. Gerissene oder beschädigte Bilder lassen sich durch eine Verstärkung mit Reispapier auf der Rückseite wieder sehr dauerhaft restaurieren. Sie sollten aber vorher einige Versuche gemacht haben, bevor Sie sich an wertvolle historische Werke wagen. Versuchen Sie es einfach mit Bildern oder Fotos. Legen Sie ein passendes Stück Reispapier auf eine nicht saugfähige glatte Fläche (Küchen-Arbeitsplatte, Glasplatte) und streichen Sie es mit Tapetenkleister ein. Dann legen Sie beginnend von einer Seite das Bild mit der Rückseite auf das Reispapier und streichen es glatt, bis keine Luftblasse mehr zu sehen ist. Entfernen Sie überschüssigen Kleber gründlich. Nun muß das Bild nur noch gepreßt und getrocknet werden. Auch hier empfehlen wir, sich zusätzlich das etwas dickere und reinweiße „Palace-Museum drawing am writing paper“ zulegen. Dieses Papier wird in den Restaurationswerkstätten des Palastmuseums für die Erhaltung kostbarer Handschriften, Kalligraphien und Tuschebildern und zum Abrucken von historischen Holzschnitten verwendet. Es enthält nur einen kleinen Anteil an Reisfasern, ist aber zusätzlich mit einer hochwirksamen Imprägnierung versehen, die das Papier sehr haltbar macht. Dadurch bleiben die wertvollen Bilder und Einzelblätter bestens geschützt.

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